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Diese Warnsignale verraten das Scheitern einer Beziehung

Desinteressiertes Paar

Endlich haben Single-Frau oder Single-Mann auf einer beliebten Singlebörse die große Liebe ihres Lebens gefunden. Der Himmel hängt voller Geigen und irgendwie möchte man so frisch verliebt, wie man nun einmal ist, nicht schon an ein etwaiges Ende dieser Wunsch-Partnerschaft denken. Auch wenn nach einigen Monaten oder sogar Jahren die Beziehung zu bröckeln beginnt, verschließen viele Paare trotz Warnsignale ihre Augen, vor dem fühl- und sichtbaren Untergang der Partnerschaft.

Dabei gibt es tatsächlich frühe Warnsignale, welche auf ein potentielles Scheitern der noch stabilen Beziehung hinweisen können. Vielfach gehen diese jedoch im Alltagsgrau unter oder die Partner vermeiden bewusst eine Auseinandersetzung mit Problemen, aus Angst den oder die Liebste damit verletzen zu können.

Paartherapeuten weisen hier immer wieder gerne darauf hin, dass im frühen Stadium des Beziehungsungleichgewichts die Partnerschaft noch zu retten ist – allerdings setzt diese Rettungsaktion eine gute Beziehungsarbeit und erhöhte Achtsamkeit voraus.

Wenn dem Partner alles was Sie betrifft egal wird, sollten Sie aufhorchen!

Hella (44) und Uwe (53) lebten zum Schluss nur noch angenervt nebeneinander her. Das einst so verliebte Paar hielt lediglich die Bequemlichkeit und ihr gemeinsames Haus zusammen. Wohl wäre dies noch Jahre so gegangen, wenn Hella sich nicht urplötzlich in einen anderen Mann verliebt hätte.

Jetzt plötzlich musste sie sich fragen, was an ihrer jetzigen Beziehung so schiefgelaufen ist und ob dies so oder so ähnlich bei ihrer neue Liebe kommen könnte. Klar hatte sie schon vor zwei Jahren gemerkt, dass in ihrer Partnerschaft irgendetwas nicht stimmte.

Dies äußerte sich nach ihrer eigenen Aussage beim Paartherapeut in folgenden fast schon unverkennbaren Merkmalen:

  • Früher achtete Hella immer darauf, dass ihr Partner, wie sie selbst sagt, ordentlich aus dem Haus geht. Sie bügelte seine Hemden, polierte seine Schuhe und achtete mit ihrem Partner gemeinsam darauf, dass die frisch gewaschene Hose fusselfrei blieb. Mit der Zeit und mit wachsendem Gefühlsschwund wurde Hella das Aussehen ihres Liebsten immer gleichgültiger. Sollte er doch ruhig verlottert herumlaufen. Hella störte es nicht, viel zu sehr war sie schon mit sich und ihren Zukunftsvisionen beschäftigt, in denen ihr jetziger Partner immer weniger vorkam.
  • Mahlzeiten wurden von Hella immer mit viel Liebe zubereitet. Seit Monaten hatte sie nun einfach keine Lust mehr, den Koch zu geben. Also wies sie Uwe an, sich doch bitte nach der Arbeit etwas Essbares von unterwegs mitzubringen.
  • Rituale, welche früher für Uwe und Hella viel Bedeutung hatten, wie beispielsweise gemeinsames Mittag- und Abendessen, sowie ein Abendspaziergang oder generell gemeinsame Unternehmungen fielen plötzlich komplett weg.

Hinzu gesellten sich Missmut über Kleinigkeiten und allgemein schlechte Laune, wenn der Partner nur das Zimmer betrat. Irgendwie lag schon lange etwas in der Luft, doch beide waren nicht fähig, dieses störende „Etwas“ , die Warnsignale, zu betiteln.

So vergingen Wochen, Monate und Jahre – bis Hella in Dieter (49) die richtig große Liebe entdeckte. Was hätte man nicht alles ändern können, wäre man gemeinsam rechtzeitig aufgewacht.

Handeln, bevor es zu spät ist, lautet der zielführende Lösungsansatz.

Fazit:

Wenn beide Partner rechtzeitig das Ruder herumreißen, sich zusammensetzen und über ihre Beziehung ehrlich reden, ja dann gibt es wahrhaftig gute Aussichten auf Erfolg. Voraussetzung dafür ist jedoch immer, das die Liebe füreinander noch vorhanden ist.

Bei Hella und Uwe kam auch die Paartherapie etwas zu spät. Hätten sie bei den ersten Anzeichen gehandelt, hätte ihre Beziehung eine zweite, vielleicht sogar bessere Chance gehabt.

Bildnachweis: iStock-470932474

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