Die Zukunftspanung – und warum das für Paare so wichtig ist

Junges Paar steht am Meer und schaut in den Sonnenuntergang

Du hast Dein Liebesglück endlich gefunden und nun seid ihr an einem Punkt angelangt, an dem sich die Frage stellt, wie ernst die Beziehung ist und ob Dein Partner sich eine gemeinsame Zukunft mit Dir vorstellen kann.

Das ist kein einfaches Thema, aber ein wichtiger Schritt für die Beziehung. Wir verraten Dir, warum es für Paare so wichtig ist, Zukunftspläne zu schmieden, und wie Du Dir mit Deinem Partner die Lebensträume erfüllst.

Gemeinsame Zukunftspläne – der Schlüssel einer Beziehung

Ein wesentlicher Aspekt, der eine Beziehung am Leben hält, ist die Aussicht auf eine gemeinsame Zukunft. Paare sollten in Bezug auf Kinderwunsch, Hausbau und ähnliche große Themen an einem Strang ziehen und hier die gleichen oder zumindest sehr ähnlichen Vorstellungen und Ziele im Leben haben, andernfalls werden sich die Partner früher oder später auseinanderleben.

Gemeinsam an einem Strang ziehen

Verschiedene Pläne und Wünsche für die Zukunft sind nicht selten ein großes Hindernis für eine harmonische und glückliche Beziehung. Dagegen sind gemeinsame Zukunftspläne der Anreiz für ein Paar, immer weiterzumachen, auch wenn es mal nicht so gut läuft. Der Gedanke, dass beide das gleiche Ziel verfolgen und dieses gemeinsam erreichen möchten, hilft dabei, Beziehungskrisen zu überstehen. Sich die gemeinsame Zukunft auszumalen, schweißt ungemein zusammen. Dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit ist sehr wichtig für eine Beziehung.

Zukunftspläne schmieden – und was das bei Paaren auslöst

Paare, die sich Zukunftsvisionen vom gemeinsamen Leben ausmalen und dabei feststellen, dass sie auf einer Wellenlänge liegen, haben eine stärkere Beziehung. Gleiche oder jedenfalls ähnliche Zukunftspläne zeigen auch, dass ein Paar die gleichen Vorstellungen vom Leben hat.

Eine solche gemeinsame Lebensvorstellung löst Gefühle des Glücks, der Zusammengehörigkeit und der Vertrautheit aus. Denn beide merken, dass sie auf das gleiche Ziel hinarbeiten oder sich Lebensträume gemeinsam erfüllen möchten. Zugleich bestätigt jeder gemeinsame Erfolg bei Projekten und erfüllten Zukunftswünschen wie Eigenheim, Kinder etc. das Paar darin, ein gutes Team zu sein.

Ein Haus bauen

Der eine träumt schon seit der Jugend vom Eigenheim, der andere ist in einer Mietwohnung vollkommen zufrieden – was das (zukünftige, gemeinsame) Wohnen betrifft, gehen die Meinungen mancher Paare auseinander. Für viele ist es ein lang gehegter Traum, irgendwann einmal ein eigenes Haus zu haben oder eines zu bauen. Da es sich um eine große finanzielle Investition handelt, die zudem viel Zeit und Nerven beansprucht – egal, ob man nun ein Haus kauft oder baut – ist das ein Schritt in der Beziehung, den man sich gut überlegen und nicht leichtfertig angehen sollte. Wenn sich beide dafür entscheiden, ein gemeinsames Haus zu bauen, ist gute Vorbereitung gefragt.

Paar sitzt barfuß auf dem Fußboden im Wohnzimmer und lacht sich an.
Gemeinsam in den eigenen vier Wänden wohnen ist , laut einer Umfrage, besonders jungen Paaren sehr wichtig.

Vermögen ansammeln

Wenn sich ein Paar dazu entschließt, ein gemeinsames Zuhause anzuschaffen, müssen zunächst die nötigen finanziellen Polster geschaffen werden. Ganz klassisch kannst Du Geld auf einem Konto ansparen oder in Aktienfonds investieren, um Dein Vermögen aufzustocken. Doch das allein reicht meistens für eine eigene Immobilie nicht aus.

Eine weitere Möglichkeit ist die Abschließung eines Bausparvertrages. Das Konzept basiert auf drei Phasen: der Anspar-, der Zuteilungs- und der Darlehensphase. In der Ansparphase häufst Du als Sparer Vermögen an, indem Du einen monatlichen Betrag in den Bausparvertrag einzahlst. Wie hoch die Summe ist, hängt von den persönlichen finanziellen Möglichkeiten ab. Die Dauer der Phase richtet sich nach dem jeweiligen Tarif.

Sind der festgelegte Bausparbetrag und eine bestimmte Bewertungsziffer erreicht, folgt die Zuteilungsphase. Sobald es zur Zuteilung kommt, beginnt die Darlehens- bzw. Finanzierungsphase. Nun kannst Du das angesparte Geld in einen zweckgebundenen Kredit investieren und damit Deine Immobilie finanzieren.

Wie finanziere ich meine Immobilie richtig?

Finanzierung organisieren

Das Vermögen aufzustocken, ist bei der Immobilienfinanzierung deswegen so wichtig, weil Du als Kreditnehmer als Faustregel mindestens 20 Prozent der benötigten Summe aus dem Eigenkapital beisteuern solltest.

Die Grundvoraussetzung für eine Kreditbewilligung ist die Bonität bzw. Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers. Dazu benötigt die Bank Auskunft über die Einkommens- und Vermögenssituation. Dafür müssen verschiedene Nachweise geliefert werden, etwa Kontoauszüge, Einkommensnachweise und der Nachweis über weitere Kredite.

Außerdem lohnt es sich, für die Finanzierung einer Immobilie auf entsprechende Fördermittel zurückzugreifen. Die kannst Du bei bestimmten Institutionen wie der KfW oder der BAfA beantragen, doch auch die einzelnen Bundesländer sowie die Städte und Gemeinden bieten finanzielle Unterstützung an.

(Kirchlich) Heiraten

Die verschlungenen Hände von Braut unf Bräutigam mit Hochzeitsstrauß
Der schönste Tag im Leben…

Dem Statistischen Bundesamt zufolge haben im vergangenen Jahr rund 416.600 Paare in Deutschland geheiratet. In der heutigen Zeit ist es längst kein gesellschaftliches Muss mehr, als Paar vor den Traualtar zu treten. Viele Paare fühlen sich auch ohne Ehering stark verbunden, andere wiederum möchten sich auf eine Trauung beim Standesamt beschränken.  

Ganz abgesehen davon, in welchem Rahmen die Hochzeit stattfinden soll, ist es wichtig als Paar darüber zu sprechen, ob überhaupt beide heiraten möchten. Meist kommt das Thema Hochzeit in einer Beziehung erst nach einigen Jahren auf. Doch gerade dann, wenn einer der Partner schon seit Kindertagen von einer märchenhaften Hochzeit träumt und das Heiraten für denjenigen eine große Bedeutung hat, ist es ratsam, das Gespräch zu suchen, sobald sich die Beziehung gefestigt hat.

Heiraten oder nicht?

Zu heiraten garantiert keine glückliche Beziehung. Oder anders gesagt: Auch wer keine Lust auf eine Hochzeit hat, kann eine ernsthafte und haltbare Beziehung führen. Dazu braucht es nicht zwingend Trauschein und Eheringe. Es gibt tatsächlich mehrere Gründe, die gegen eine Hochzeit sprechen – aber eben auch welche, die dafür sprechen.

Contra:

  • Die Partnerschaft ist nicht in Stein gemeißelt: Sie ist immer etwas weniger selbstverständlich als ein Zusammenleben in der Ehe. Wer sich nach Jahren doch wieder trennt, kann das ohne größere Umstände tun. In der Ehe ist das zwar möglich, aber mit mehr Aufwand und zusätzlichen Kosten verbunden.
  • Du bist es niemandem schuldig: So sehr sich auch Familie und Freunde wünschen, dass ihr euch das Ja-Wort gebt, letztendlich ist es eure Entscheidung, ob ihr heiraten wollt oder nicht. Ihr müsst es nicht machen, nur um jemand anderem einen Gefallen zu tun oder die Familie nicht zu enttäuschen.
  • Die Ehe kann nicht alles: Sie ist nur so gut, wie die Beziehung, die ihr vorausgeht. Probleme und Konflikte kann sie nicht lösen – sie ist weder Wundermittel noch Verbandskasten für angeschlagene Beziehungen.

Pro:

  • Der größte Liebesbeweis: Mit dem Ja-Wort zeigt man dem Partner: Ich will nur dich und das für immer. Das Eheversprechen bedeutet, dass man sich voll und ganz aufeinander einlassen möchte, in guten wie in schlechten Tagen.
  • Mehr Durchhaltevermögen: Wer heiratet, legt sich fest und packt nicht so leicht beim nächsten Streit die Koffer. Eine Scheidung ist komplizierter als eine normale Trennung. Daher geben Ehepaare bei einer Krise nicht so schnell auf. Wo andere schon das Handtuch werfen würden, kämpfen sie für Beziehung und suchen gemeinsam nach einer Lösung.
  • Mehr Zusammengehörigkeit: Bei einer Ehe wird aus zwei Liebenden eine Familie. Das schweißt noch enger zusammen.
  • Finanzielle und rechtliche Vorteile: Sie sollten nicht der Grund für die Ehe sein, sind aber nicht von der Hand zu weisen. Ehepaare können durch den Wechsel der Steuerklasse einiges an Steuern einsparen. Außerdem wird man von den Ärzten über den Gesundheitszustand des Ehepartners informiert, wenn dieser im Krankenhaus liegt. In einer Beziehung ohne Trauschein hat man darauf keinen Anspruch.

Eine Familie gründen

Nicht jeder möchte einmal Kinder haben. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich. Deswegen ist es umso bedeutender, sich als Paar in diesem Punkt einig zu sein. Entweder, weil beide keinen Kinderwunsch hegen oder weil einer der Partner dazu bereit ist, seinen Wunsch nach einer eigenen Familie für den anderen aufzugeben. Wichtig für die Beziehung ist nur, dass derjenige den Wunsch des anderen wirklich akzeptiert und nicht nur für eine Zeitlang duldet.

Damit sich keiner mit einer falschen Vorstellung auf eine feste Beziehung einlässt, sollten Paare nicht zu lange warten und frühzeitig über das Thema Kinderwunsch sprechen.

Glückliches Paar hält Neugeborenes im Arm
Die Verantwortung für ein gemeinsames Kind kann die Partnerschaft festigen

Aus verschiedenen Gründen kann es sein, dass der Kinderwunsch eines Paares unerfüllt bleibt. Aber es gibt verschiedene Optionen für homosexuelle Paare, oder wenn es auf natürlichem Wege nicht klappen will, dennoch Nachwuchs zu bekommen.

Künstliche Befruchtung

Eine Option ist die künstliche Befruchtung. Sie kann auf vier verschiedene Arten durchgeführt werden. Welche Methode für Dich und Deinen Partner infrage kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa von den biologischen Voraussetzungen.

  • Hat der Mann zu wenige oder nicht ausreichend bewegliche Spermien, werden diese bei der intrauterinen Insemination direkt in die Gebärmutter übertragen.
  • Bei der In-vitro-Fertilisation werden der Frau Eizellen entnommen und diese im Reagenzglas mit den Spermien des Partners vermischt. Bei erfolgreicher Befruchtung werden die Eizellen in die Gebärmutter zurückübertragen.
  • Die intrazytoplasmatische Spermieninjektion ist eine Sonderform der In-vitro-Fertilisation. Reicht die Spermienqualität nicht aus, wird in die entnommene Eizelle eine Samenzelle injiziert.
  • Sollten sich in der Samenflüssigkeit des Mannes keine Spermien befinden, können diese direkt aus den Hoden (testikuläre Spermienextraktion) oder Nebenhoden (mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration) entnommen werden. Anschließend erfolgt die Befruchtung der Eizelle über die intrazytoplasmatische Spermineinjektion.

Samenspende

Wenn es mit der künstlichen Befruchtung aufgrund des Spermas nicht geklappt hat, kann eine Samenspende dabei helfen, den Wunsch nach einem Kind trotzdem zu erfüllen. Diese Methode wird auch angewandt, wenn der Mann unfruchtbar ist, er eine Erbkrankheit hat, die nicht auf das Kind übertragen werden soll oder bei lesbischen Paaren.

In Deutschland dürfen nur Männer zwischen 18 und 40 Jahren zur Samenspende antreten. Außerdem erfolgt ein umfassender Gesundheitscheck. Männer, in deren Familien chronische oder Erbkrankheiten bekannt sind oder die eine Infektionskrankheit haben, kommen nicht als Samenspender infrage. Körperliche und geistige Gesundheit ist ein sehr wichtiges Kriterium. Doch auch die Anzahl und Qualität der Spermien ist dafür ausschlaggebend, ob ein Mann Samen spenden darf oder nicht.

Die Spermien werden eingefroren und bei Bedarf aufgetaut. Ein Persönlichkeitsprofil und Audiointerview des Spenders hilft dem Paar mit Kinderwunsch dabei, den für sie passenden Spender auszuwählen. Wer für das zweite Kind den gleichen Spender möchte, kann das Sperma reservieren lassen. Kinder, die durch eine Samenspende entstanden sind, dürfen die Identität des biologischen Vaters erfahren, haben aber keinen Anspruch auf Unterhalt.

Adoption

Eine dritte Möglichkeit, sich den Kinderwunsch zu erfüllen, besteht darin, ein Kind zu adoptieren. Dazu müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Zunächst müsst Dein Partner und Du dazu bereit sein, ein fremdes Kind wie ein eigenes anzunehmen und großzuziehen. Ist es euer Herzenswunsch, ein Kind zu bekommen? Außerdem solltet ihr beide verarbeitet haben, dass ihr kein eigenes Kind bekommen könnt.

Wenn sich ein Paar absolut sicher ist, dass eine Adoption infrage kommt, muss es mit einer Vermittlungsstelle Kontakt aufnehmen und dort einen Adoptionsantrag stellen. Damit dieser bewilligt wird, muss das Paar mit dem Kinderwunsch eine Reihe an Kriterien erfüllen, die sich auf die Partnerschaft, die Gesundheit, sowie die wohnliche, berufliche und finanzielle Situation beziehen.

Außerdem müssen die leiblichen Eltern der Adoption ihres Kindes zustimmen. Das Kind selbst muss wenigstens acht Wochen alt sein, um zur Adoption freigegeben zu werden.

Dem Traumjob nachgehen

Manch einer verfolgt seit der Kindheit ein klares Berufsziel, das er unbedingt erreichen möchte. Unter Umständen handelt es sich dabei um einen Beruf, der aufgrund der Arbeitszeiten oder Einsatzorte eine Herausforderung für die Partnerschaft darstellt. Da ist es wichtig, dass der Partner die Pläne unterstützt und mit den Bedingungen, die daran geknüpft sind, zurechtkommt.

Frau ist im Zug und verabschiedet sich von Ihrem Mann
Eine Fernbeziehung kann auf Dauer für die Partnerschaft anstrengend sein

Fernbeziehung

Manche Jobs erfordern immer wieder Auslandsaufenthalte. Je nachdem, wie häufig diese anstehen oder wie lange sie angesetzt sind, steht dem Paar zeitweise eine Fernbeziehung bevor. In anderen Jobs kann es sein, dass man in eine andere Stadt versetzt wird. Ist die zu weit vom aktuellen Wohnort entfernt, sodass es sich nicht lohnt, täglich zu pendeln, muss der betreffende Partner wohl oder übel umziehen. Sollte der andere aus beruflichen oder anderen Gründen nicht mitkommen können, müssen sich beide mit einer Fernbeziehung arrangieren.

Damit das funktioniert, müssen beide Partner die Situation annehmen und die neuen Gegebenheiten ihrer Beziehung akzeptieren. Statt über die Entfernung zu jammern, sollten der dagebliebene Partner das Beste daraus machen und den anderen unterstützen. Wichtig ist auch gegenseitiges Vertrauen. Kontrollanrufe, ständige Nachrichten und Misstrauen sind keine gute Basis für eine (Fern‑)Beziehung.

Um die körperliche und mentale Nähe zu schaffen, die für eine gute Beziehung notwendig ist, sollten Dein Partner und Du täglich miteinander Kontakt haben – etwa über Videochat oder Telefon –, um am Leben des anderen teilzuhaben. Außerdem sollte sich ein Paar in einer Fernbeziehung von dem Gedanken verabschieden, dass jedes Treffen perfekt, konfliktfrei und geplant sein muss. Zu hohe Erwartungen, Angst vor Auseinandersetzungen und fehlender Raum für Spontaneität wirken sich negativ auf die Beziehung aus.

Ungünstige Arbeitszeiten

Die Arbeitszeiten können ebenfalls eine Herausforderung für die Beziehung darstellen. Wenn einer der Partner im Schichtdienst und auch am Wochenende arbeitet, sich also die Arbeitszeiten des einen mit der Freizeit des anderen überschneiden, bleibt weniger gemeinsame Zeit. Das kann die Beziehung belasten.

Wenn Dein Partner nachts früh aufstehen muss, weil der Beruf das erforderlich macht, ist auch das unter Umständen problematisch: Abends lange auszugehen oder Geburtstage von Freunden und der Familie bis nachts mitzufeiern, ist mit einem solchen Job nicht gut möglich.

Vor allem, wenn beide Partner im Schichtdienst und auch mal am Wochenende arbeiten, ist es wichtig, sich so zu arrangieren, dass man trotzdem noch genügend Zeit miteinander und mit den eigenen Hobbys verbringt.

Viele Überstunden

Auch ein Job, der viele Überstunden erfordert, geht auf Kosten der gemeinsamen Zeit als Paar. Wenn einer der Partner immer wieder länger arbeiten muss und die Überstunden die gemeinsamen Pläne für den Abend oder das Wochenende durchkreuzen, kann das auf Dauer durchaus zu einer Belastungsprobe für die Beziehung werden. Nicht jeder ist dazu bereit, häufige, in der Regel spontane Absagen oder Verspätungen des Partners hinzunehmen.

Auf Dauer kann eine Beziehung in diesem Fall nur funktionieren, wenn der „wartende“ Partner mit Verständnis und Gelassenheit reagiert und der Partner mit den Überstunden dem anderen mit Gesten und Worten deutlich macht, wie viel er oder sie ihm bedeutet und dass immer noch der Partner und nicht die Arbeit das wichtigste im Leben ist.

Beziehung ohne Zukunftspläne – kann das funktionieren?

Eine gemeinsame Vision von der Zukunft als Paar ist für eine Beziehung schon wichtig. Die Lebensziele sollten zumindest in etwa übereinstimmen, damit man nicht eines Tages feststellt, dass sich der Partner in eine völlig andere Richtung entwickelt als man selbst. Aber führen unterschiedliche Zukunftspläne zwangsläufig zu einer Trennung? Die Antwort: Nein. Trotz unterschiedlicher Zukunftsvorstellungen gibt es Lösungen, wie man als Paar dennoch zusammenbleiben kann.

Verliebstes Paar hält sich lächelnd im Arm bei Sonnenuntergan
Gemeinsame Lebensziele finden und die Zukunft planen

Warum manche Paare auch ohne Zukunftspläne auskommen

Wer sich zu voreilig von seinem Partner trennt, weil sich herausstellt, dass die Lebensziele nicht die gleichen sind, wird es später möglicherweise bereuen. Frage Dich daher vorher, ob eure Lebensziele wirklich so verschieden sind. Findet in einem intensiven Gespräch heraus, was Dich und Deinen Partner verbindet und wie groß die gemeinsame Schnittstelle an Interessen und Wünschen ist.

Wenn die Liebe zueinander groß genug ist, kann es gelingen, für die Pläne des Anderen Verständnis aufzubringen und sich dabei ein Stück weit entgegenzukommen. Das ist zwar eine Herausforderung, aber auf die Art können durchaus Kompromisse geschlossen werden, die für beide tragbar sind.

Gemeinsam im Hier und Jetzt

Manche Paare leben eher in den Tag hinein, genießen die gemeinsame Zeit und machen sich keine großen Gedanken um das, was in ein paar Jahren eventuell sein wird.

Dass ein Paar zusammenlebt, aber keine gemeinsamen Zukunftspläne schmiedet, mag für manch einen seltsam sein. Doch Beziehungen sind so unterschiedlich wie die Menschen, die sie führen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es Beziehungen gibt, die auf so eine scheinbar lockere, ungezwungene Art funktionieren.

Eine gemeinsame Zukunft um jeden Preis samt gemeinsamer Lebensplanung steht für solche Paare nicht an erster Stelle. Sie vertreten eher die Ansicht, dass Zukunftspläne überflüssig sind. Entweder entwickeln sich die gemeinsamen Umstände so, dass es passt, oder eben nicht.

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